SYLVIA HARTMANNHypnose · Atemtherapie · Bern
Zurück zu den vier Wegen

Chirotrance, HypnoWaving und Atemtherapie

Was unterscheidet Atemtherapie von Atemphysiotherapie?

Von Sylvia Hartmann · Bern · Stand November 2026

Atemphysiotherapie ist Physiotherapie auf ärztliche Anordnung und wird von der Grundversicherung bezahlt, die Atemtherapie dagegen ist eine komplementärtherapeutische Methode, an deren Kosten sich die Zusatzversicherung beteiligt. Sylvia Hartmann arbeitet in Bern mit der psychodynamischen Atem- und Körpertherapie LIKA, die über den Atem Körper und Psyche anspricht. Die Behandlung findet meist im Liegen statt, und ihre Hände folgen deinem Atem. Bei Lungenerkrankungen wie COPD ergänzt die Atemtherapie die ärztliche Behandlung, die Atemphysiotherapie und die Rehabilitation und ersetzt sie nicht.

Was die beiden Wege unterscheidet

Atemphysiotherapie
Atemtherapie bei mir
Teil der Physiotherapie
Komplementärtherapeutische Methode
Auf ärztliche Anordnung
In der Regel ohne ärztliche Verordnung
Bezahlt von der Grundversicherung
Zusatzversicherung der meisten Kassen beteiligt sich
Laut KLV höchstens neun Sitzungen je Anordnung
CHF 130 pro Stunde, Rechnung nach Tarif 590

Quellen sind die Krankenpflege-Leistungsverordnung KLV, Art. 5 (SR 832.112.31), die EMR-Methodenliste und die Liste anerkannter Methoden der Helsana von 2026.

Was in meiner Atemtherapie geschieht

In der Atemtherapie lernst du, leicht und frei zu atmen und deinen Atem mit bewussten Übungen selbst zu beeinflussen. Du liegst meist, und meine Hände folgen dem Rhythmus deines Atems, bis er sich mit sanften Griffen und Impulsen im ganzen Körper ausbreiten kann. Atemmeditationen, Entspannungs- und Bewegungsübungen ergänzen die Behandlung, und ich richte mich dabei nach deiner Befindlichkeit.

Ich habe die psychodynamische Atem- und Körpertherapie am LIKA gelernt, einem komplementärtherapeutischen Verfahren, das mit Atem, Körper und Psyche arbeitet. Ich bin Mitglied im Atemfachverband Schweiz AFS und trage das EMR-Qualitätslabel für Atemtherapie.

Bei Lungenerkrankungen hat jeder Weg seinen Platz

Bei COPD und Asthma ist gutes Ausatmen entscheidend, und ich leite dich bei Atem- und Bewegungsübungen an, die das Ausatmen verlängern. Atemübungen ergänzen bei COPD die Behandlung, können eine vollständige pulmonale Rehabilitation aber nicht ersetzen. Deshalb kommen die ärztliche Behandlung, die Atemphysiotherapie und die Rehabilitation zuerst, und meine Atemtherapie kommt ergänzend dazu.

Quellen sind die Cochrane-Übersicht von Holland und anderen 2012 und die Beschreibung der Diplomausbildung auf lika.ch.

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Häufige Fragen dazu

In der Regel nicht, denn die Atemtherapie ist eine Komplementärtherapie, und Helsana etwa verlangt keine ärztliche Verordnung. Ob deine Zusatzversicherung eine wünscht, erfährst du mit einem Anruf bei ihr. Für die Atemphysiotherapie über die Grundversicherung brauchst du dagegen eine ärztliche Anordnung.

Die Grundversicherung zahlt die Atemphysiotherapie auf ärztliche Anordnung, laut KLV höchstens neun Sitzungen je Anordnung. An meiner Atemtherapie beteiligt sich die Zusatzversicherung der meisten Kassen, und du reichst dafür meine Rechnung nach Tarif 590 ein.

Bei COPD stehen die ärztliche Behandlung, die Atemphysiotherapie und die pulmonale Rehabilitation an erster Stelle. Atemübungen wie die Lippenbremse verlängerten in Studien die Gehstrecke, und meine Atemtherapie kann die Behandlung mit Übungen für ein längeres Ausatmen ergänzen.

Ja, denn meine Atemtherapie ergänzt die Physiotherapie und ersetzt sie nicht. Sprich das mit deinem Arzt und deinem Physiotherapeuten ab, damit die Übungen zusammenpassen.

Ja, ich biete Atemtherapie in meiner Praxis an der Monbijoustrasse 109 in Bern an und trage dafür das EMR-Qualitätslabel. Eine Stunde kostet CHF 130, und die Zusatzversicherung der meisten Kassen beteiligt sich.

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