Hypnose und Meditation unterscheiden sich vor allem darin, wer die Aufmerksamkeit lenkt, denn in der Hypnose tut das meist eine Suggestion und in der Meditation tust du es selbst. Gemeinsam ist beiden, dass sie mit einer Entspannung beginnen und das Stresssystem dämpfen. Direkte Vergleichsstudien sind selten, und welches Verfahren besser hilft, lässt sich daraus nicht ableiten. Sylvia Hartmann in Bern arbeitet mit Hypnose an einem Ziel, das du vorher festlegst, und setzt in der Atemtherapie Atemmeditationen ein.
Was Hypnose und Meditation gemeinsam haben
Beide Wege können dir helfen, zur Ruhe zu kommen, und das zeigt sich auch in der Forschung. Hypnose und Meditation beginnen mit einer entspannenden Einleitung und dämpfen das Stresssystem des Körpers. Laut Lifshitz und Raz überschneiden sie sich in dem, was Menschen dabei erleben, in der Art der Aufmerksamkeit und in der Hirnaktivität. Direkte Vergleiche sind aber selten, und einen Konsens über die Unterschiede gibt es noch nicht.
Quellen sind Penazzi und De Pisapia in Frontiers in Psychology 2022 sowie Lifshitz und Raz 2016.
Worin sie sich unterscheiden
Für dich zählt vor allem eine Frage, nämlich wer deine Aufmerksamkeit führt. Fachlich ist Hypnose über die Ansprechbarkeit auf Suggestionen bestimmt, also auf gezielte Vorschläge, die dein Erleben verändern können. In der Meditation fehlt eine solche Suggestion meist, und du übst, deine Aufmerksamkeit selbst zu lenken.
Quelle für die Fachdefinition sind Elkins und andere im International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis 2015.
Welcher Weg zu deinem Anliegen passt
Willst du ein bestimmtes Thema verändern, etwa eine Angst, deinen Schlaf oder eine Gewohnheit, setzt die Hypnose gezielt dort an. Suchst du einen ruhigen Moment im Alltag, kann eine Atemmeditation genügen. Die Selbsthypnose liegt dazwischen, denn du führst dich selbst in die Entspannung, ähnlich wie in einer Hypnosesitzung, und kannst sie überall und jederzeit einsetzen.
Selbsthypnose lernst du bei mir im Workshop für CHF 80 oder in einer Einzelsitzung von rund 90 Minuten für CHF 130. Du brauchst dafür keine Erfahrung mit Meditation.
Dein nächster Schritt
Dein Kennenlerngespräch
Das Gespräch dauert 15 Minuten, findet am Telefon oder online statt und ist kostenlos und unverbindlich.
- Du erzählst, worum es geht.
- Ich sage dir, welcher der vier Wege zu dir passt.
- Du entscheidest in Ruhe, ob und wann es losgeht.
Häufige Fragen dazu
Nein, aber die beiden sind verwandt. In der Selbsthypnose führst du dich selbst in tiefe Entspannung und gibst dir dort Suggestionen für ein Ziel, etwa ruhigen Schlaf oder mehr Gelassenheit.
Im autogenen Training arbeitest du mit festen Formeln, die immer gleich bleiben. In der Hypnose arbeitest du mit inneren Bildern und Suggestionen, die auf dein persönliches Ziel zugeschnitten sind.
Beide können das Stresssystem beruhigen, und die wenigen Vergleichsstudien erlauben keine Rangfolge. Stresst dich ein bestimmtes Thema, setzt die Hypnose gezielt dort an, und für den Alltag kann eine Atemübung oder die Selbsthypnose reichen.
Nein, du brauchst weder Vorkenntnisse noch Übung. Hypnose gelingt, wenn du dich auf die Entspannung einlässt und die Veränderung willst.
Du bist in der Hypnose konzentriert und aufmerksam und hörst alles, was gesagt wird. Der Zustand gleicht der Entspannung kurz vor dem Einschlafen, und du bist dabei nicht willenlos.
Finde in 15 Minuten heraus, welcher Weg zu dir passt
Du erzählst mir, worum es geht, und ich sage dir, welcher Weg zu deinem Anliegen passt, ob Hypnose, Chirotrance, HypnoWaving oder Atemtherapie. Das Gespräch kostet nichts.